pwr development stellt zusammen mit Herzog & de Meuron die Planung für das Projekt auf dem Areal um das ehemalige Tacheles vor

Am 30. September 2015 wurde die aktuelle Bebauungsplanung für das Baugrundstück an der Friedrichstraße und Oranienburger Straße dem Ausschuss für Stadtentwicklung, Sanieren, Bauen und Bebauungspläne des Bezirks Mitte vorgestellt. Im Anschluss an eine Begehung des Geländes informierte Sebastian Klatt, Geschäftsführer der pwr development, gemeinsam mit Ascan Mergenthaler, projektverantwortlicher Senior Partner des Architekturbüros Herzog & de Meuron, über die Planung.

„Mit Herzog & de Meuron haben wir ein Architekturbüro gewinnen können, das die historische Bedeutung des Geländes der ehemaligen Friedrichstraßenpassage aufgreift“, sagt Sebastian Klatt, der das Projektentwicklungsteam leitet, das der Grundstückseigner PWREF II gegründet und mit der Betreuung des Projekts in Berlin beauftragt hat.

Die 1909 eröffnete Friedrichstraßenpassage bildete eine wichtige Verbindung zwischen Friedrichstraße und Oranienburger Straße und war nicht nur deswegen ein bedeutender Teil der Spandauer Vorstadt. Ziel ist es, mit der Bebauung diese Verbindung erneut zu schaffen und diesen zuletzt wenig attraktiven Ort in Berlins Mitte mit neuem Leben zu füllen. Der letzte bestehende Gebäudeteil der alten Passage (ehemaliges Tacheles-Gebäude) wird in die zukünftige Bebauung integriert. Dabei wird unter Berücksichtigung der Denkmalschutzauflagen ein respektvoller und behutsamer Umgang mit dem Gebäude gewählt. Die geplante kulturelle Nutzung soll das ehemalige Tacheles-Gebäude wieder in einen überregional bekannten Anziehungspunkt in Berlin verwandeln.

Herzog & de Meuron kombiniert in seiner Planung die öffentliche Durchwegung zwischen Oranienburger Straße, Friedrichstraße und Johannisstraße mit einer abwechslungsreichen Folge von unterschiedlich proportionierten Plätzen und Wegen. Zur Oranienburger Straße öffnet sich das Quartier mit einem großen innerstädtischen und begrünten Platz, der als identitätsstiftender Ort das gesamte Viertel prägen wird. Geschäfte, Restaurants und Einzelhandel laden zum Verweilen ein und eine Vielzahl von Wegeverbindungen ermöglicht es, im Quartier zu flanieren und es von unterschiedlichen Richtungen kommend zu durchqueren.

Die geplante Wohnbebauung entlang der Johannisstraße führt die großzügige Hofbebauung der Spandauer Vorstadt fort und wird der ruhigeren Lage dieser Straße gerecht. Gegenüber der Kalkscheune öffnet sich einer der Höfe zur Johannisstraße und markiert so den südlichen Eingang in das Quartier.
„Die geplante Bebauung zeichnet sich durch eine hohe Qualität und zeitgenössische Architektur aus, welche der historischen Bedeutung des Ortes gerecht wird, ohne historisierend zu werden. Die Planung soll an die Geschichte erinnern und gleichzeitig etwas Neues schaffen“, erläutert Ascan Mergenthaler. „Wir wollen das Areal zu neuem Leben erwecken und als einzigartigen Kultur-, Handels-, und Wohnstandort etablieren“, ergänzt Sebastian Klatt.

Das Projekt an der Friedrichstraße und Oranienburger Straße befindet sich derzeit noch in der frühen Planung und wird vom Bauherren mit großem Engagement vorangetrieben. pwr development legt Wert auf gute Nachbarschaft und wird die Nachbarn rechtzeitig über weitere Schritte informieren, sobald die Planung konkreter wird.

Zurück