Blick aus Richtung Friedrichstraße / Oranienburger Straße
22.März 2016

Auf dem „Areal am Tacheles“ starten die Bauarbeiten

Ab 4. April beginnt eine neue Zeitrechnung für das „Areal am Tacheles“: Der Projektentwickler pwr development beginnt mit dem Voraushub auf dem Gelände. Die Bagger werden zunächst Gebäudereste der 1909 eröffneten Friedrichstraßenpassage entfernen und das Gelände für den Aushub der Baugrube im November vorbereiten. pwr development will ab Mitte 2018 mit dem Hochbau und den Sanierungsarbeiten beginnen, im Laufe des Jahres 2020 sollen die letzten Gebäude bezugsfertig sein.

Dem für den Start der Erdarbeiten benötigten Bauvorbescheid war in den vergangenen Monaten ein intensiver Dialog des Bauherren mit Stadt und Bezirk vorausgegangen, in den auch die für das städtebauliche Konzept des Areals verantwortlichen Schweizer Architekten Herzog & de Meuron eingebunden waren. In Gesprächen mit der zuständigen Verwaltung und dem Bezirksstadtrat, der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) und den Fraktionen hat pwr development sich dazu bekannt, eine attraktive Mischung von unterschiedlichen Wohnungstypen zu realisieren und den Wohnanteil gegenüber den bisherigen Planungen auf 38 Prozent zu erhöhen, eine urbane Atmosphäre im neuen Quartier zu schaffen und in den Erdgeschossen weitgehend öffentlich zugängliche gewerbliche Nutzungen anzubieten, den Anforderungen an eine ökologische Stadtentwicklung umfassend Rechnung zu tragen – unter anderem durch begrünte Dachflächen und Plätze, ein öffentliche Durchwegung mit einer abwechslungsreichen Folge von unterschiedlich proportionierten Plätzen und Wegen umzusetzen, ein standortadäquates Parkraumkonzept mit Fahrradstellplätzen, E-Bike-Lade-stationen, Carsharing-Plätzen und einem niedrigen Stellplatzschlüssel umzusetzen. die Bestandsgebäude an der Friedrichstraße 112a+b als Wohngebäude zu sanieren und das ehemalige Kunsthaus Tacheles durch eine kulturelle Nutzung als zentralen Bestandteil der Quartiersentwicklung und bedeutenden Anziehungspunkt zu etablieren.

„Der konstruktive Austausch mit den Verantwortlichen aus Stadtplanung und Politik hat uns geholfen, die Bedürfnisse des Bezirks besser zu verstehen und in unsere Planungen mit einzubeziehen“, betont Sebastian Klatt, Geschäftsführer von pwr development. „Jetzt geht es darum, das Projekt in gutem Einvernehmen erfolgreich umzusetzen.“ Das hofft auch Carsten Spallek, Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung, Bauen, Wirtschaft und Ordnung: „Wir haben pwr development bislang als kompetenten und verlässlichen Projektentwickler erlebt. Nun hoffen wir auf Architekturentwürfe, die dem Ort und seiner Geschichte gerecht werden, und auf einen möglichst reibungslosen Ablauf der Bauarbeiten an dieser exponierten Stelle.“

Noch in diesem Jahr wird pwr development mit Herzog & de Meuron und weiteren vier Berliner Architekturbüros die ersten Vorentwürfe erarbeiten lassen. Die Verhandlungen mit den beteiligten Berliner Architekten laufen bereits und sollen im April abgeschlossen sein. Die Abgabe erster Bauanträge ist für Ende August geplant. „Mit der Neubebauung und Sanierung wollen wir die Geschichte dieses besonderen Ortes in der Mitte Berlins einfangen und auf zeitgemäße Art widerspiegeln“, so Sebastian Klatt. „Bei der Umsetzung bauen wir neben Herzog & de Meuron auch auf Berliner Architekturbüros, die bereits große Erfahrungen mit der Stadt und ihrer Architektur mitbringen. Wir freuen uns darauf, mit dem Projekt Berlin ein Stück Stadt zurückgeben zu können“.

Herzog & de Meuron werden neben der künstlerischen Gesamtleitung des Projekts auch für die Entwicklung wichtiger einzelner Gebäude verantwortlich zeichnen – unter anderem für die Sanierung des Tacheles.

Der Investmentsfonds Perella Weinberg Real Estate Fund II LP (PWREF II) hat das „Areal am Tacheles“ 2014 mit mehreren Tochterfirmen erworben. Nach dem Kauf hat PWREF II die Projektentwicklungsgesellschaft pwr development gegründet, um mit einem Team von Immobilienexperten vor Ort eine professionelle und effiziente Realisierung des Bauvorhabens sicherzustellen.

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